TDD erfolgreich missverstehen

Die Debatte über Test-Driven Development ist wieder aufgelebt. Ursache waren diverse provokative Äußerungen von David Heinemeier Hansson (DHH). Daraufhin hat sich Martin Fowler der Sache angenommen und eine durchaus interessante Diskussion mit Kent Beck und David Heinemeier Hansson geführt.

So weit, so positiv. Erwartungsgemäß hat DHH aber auch viel Applaus von Bloggern bekommen, die das Thema im besten Fall nur oberflächlich verstanden haben – von diesen “Hab’ ich doch schon immer gewusst”-Posts habe ich mal exemplarisch einen herausgegriffen, der mir besonders aufgestoßen ist.

Schon sprachlich ist der Post alles andere als gelungen. Es geht los mit dieser kuriosen Begriffsdefinition:

TDD are the initials of Test Driven Development. [...] TDD is more than writing tests. TDD is about writing tests first before you write every single component of your project.

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Media Web Symposium 2014

Das Media Web Symposium ist eine jährliche Konferenz, die vom Fraunhofer Fokus Institut in Berlin veranstaltet wird. Sie fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Die Veranstalter haben die Konferenz vom März in den Mai verlegt, was immerhin dazu geführt hat, dass es keinen Schnee und keinen Frost mehr gab. Aber Dr. Stephan Steglich stellte trotzdem im Namen der Veranstalter fest:
“The weather still needs improvement.” Weiterlesen..

Accso hat die Weltmeisterschaft schon ausgespielt

Die WM 2014 in Brasilien rückt immer näher. Einige Wochen vorher ließen auch die Kollegen bei Accso die Bälle rollen: Die Accso Kicker-WM in Rio de Darmstadt wurde eröffnet!

24 begeisterte Kicker-Freunde hatten nur EIN Ziel: Diesen Pokal für sich und ihr Land zu gewinnen!

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Informatik, ist das nicht langweilig?

Wer kennt das nicht? Sie treffen neue Nachbarn, lernen neue Gesichter auf einer Geburtstagsfeier kennen und kommen ins Gespräch. Irgendwann ist es dann soweit. Die Frage, die uns heute beschäftigen wird, fällt:

„Was machen Sie eigentlich beruflich?“

Wenn ich dann sage, dass ich Informatikerin bin und Software entwickle, sind die Reaktionen sehr geteilt. Oft stoße ich auf Verwunderung, Ehrfurcht aber auch Entsetzen. Im letzteren Fall kommen dann Kommentare, wie „Ist das nicht langweilig?“, „Das könnte ich nicht, den ganzen Tag nur auf den Bildschirm schauen!“, „Das ist doch ein sehr unkreativer Job!“. Dass dem nicht so ist, möchte ich Ihnen heute in diesem Blogbeitrag zeigen. Weiterlesen..

Not so cool running

Ich gehe öfter mal auf die Straße, mit den Laufschuhen an den Füßen und dem GPS-Gerät in der Hand. Artig lade ich nach jedem Lauf meinen Lauf ins Internet, um meinem Hang als Datenmessi nachzukommen. Für was quält man sich denn sonst? Aber Statistiken sind nur der halbe Spaß, und so richtig interessant wird es erst mit der richtigen Visualisierung. Ich habe mir vorgestellt, dass es doch eine nette Sache wäre, alle Läufe zu kombinieren und farblich darzustellen, welche Abschnitte ich oft und welche Abschnitte ich seltener gelaufen bin (Warnung: Die eigentliche Visualisierung findet mit Google Earth statt).

Natürlich dachte ich mir, dass das Internet groß ist und es sicher jemanden gibt, der die gleiche Idee auch schon hatte. Sicher, ich hatte Recht, und es gab einige Seiten, die eine Visualisierung von GPX-Daten thematisierten und auch Software zum Herunterladen anboten. Aber zum Glück (weil ich ja doch Lust hatte, mal wieder was nur für mich selbst zu programmieren) hat keines der Angebote meinen Vorstellungen entsprochen bzw. überhaupt funktioniert.

Also habe ich mich selber drangesetzt, ein Tool zu schreiben, um eine „Heat Map“ zu erzeugen. Grundlage für diese Karte sollten die GPX-Tracks sein, die ich regelmäßig beim Sport mitgeschnitten habe. Und unter „Heat Map“ stellte ich mir vor, dass ich visualisiert bekomme, wo ich gelaufen bin und wie oft ich dort gelaufen bin. Und zwar dadurch, dass in einer Karte die viel gelaufenen Strecken „heißer“ aussehen als die seltener gelaufenen. Weiterlesen..